Immobilien als Anlageobjekt

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Traditionsreiches Investment: Die Immobilie

Kaum eine andere Anlageklasse wird schon so lange von den Menschen zur Geldanlage genutzt wie die Immobilie. Als Anlageobjekt sind Immobilien vor allem deshalb interessant, weil sie zahlreiche Vorteile gegenüber anderen Anlageklassen bieten. Bei Immobilien handelt es sich schließlich um Sachwerte, die anders als zum Beispiel Spareinlagen, zumindest langfristig betrachtet keinem Kaufkraftverlust unterliegen. Im Gegenteil: In der Vergangenheit haben viele Immobilien sogar gigantische Renditen erwirtschaftet, die ihre Eigentümer in zahlreichen Fällen zu vermögenden Menschen gemacht haben. Als Beispiel können hier die Preise für Bauland in Deutschland genommen werden. Diese haben sich in den letzten 25 Jahren in den alten Bundesländern teilweise vervielfacht. Selbst in weniger exponierten Lagen stiegen die Grundstückspreise in dieser Zeit oft um bis zu 1.000 Prozent an. Natürlich kann man von solchen Renditen nicht grundsätzlich ausgehen, allerdings zeigen sie eindrucksvoll das Potential der Immobilie als Anlageobjekt.

Rendite fußt auf mehreren Säulen

Eine interessante Eigenschaft der Immobilie als Geldanlage ist die solide Rentabilität. Diese fußt grundsätzlich auf unterschiedlichen Säulen, zumindest wenn man davon ausgeht, dass die Immobilie fremdvermietet wird. Neben dem eventuellen Wertzuwachs des Grundbesitzes und dem errichtetem Gebäude, erzielen Immobilienanleger als Vermieter hohe Mietrenditen. Allein die Jahresmieten belaufen sich oft auf bis zu 10 Prozent des Wertes der Immobilie. Allein durch Mieteinnahmen hat sich die Anschaffung also oft binnen 10 Jahren amortisiert. Und die Immobilie ist dann nicht etwa wertlos. Im Gegenteil. Bei Immobilien in guten Lagen ist langfristig von einer Wertsteigerung auszugehen. Neben der Wertveränderung der Immobilie an sich und den eventuellen Mieteinnahmen lassen sich auch noch ganz beträchtliche Steuervorteile nutzen. Denn wer die Immobilie vermietet, kann nicht nur die Zinskosten für eine eventuelle Finanzierung geltend machen, sondern meistens auch die Absetzung für Abnutzung. So lassen sich jedes Jahr 2 Prozent des Anschaffungs-/Errichtungswertes vom zu versteuernden Einkommen abziehen. Bei einem Anschaffungspreis von 200.000 Euro reduziert sich das zu versteuernde Einkommen also um einen Betrag von 4.000 Euro pro Jahr.

Risiken sollten nicht vernachlässigt werden

Trotz der offensichtlichen Attraktivität der Immobilie als Anlageobjekt, sollten auch die Risiken einer Anlage in Immobilien nicht vernachlässigt werden. Denn Immobilien unterliegen, ähnlich wie andere Sachwerte (Zum Beispiel Gold und Aktien) starken Wertschwankungen. Gerade in wirtschaftlich schwachen Zeiten kommt es zum Beispiel regelmäßig zu fallenden Immobilienpreisen. Daneben können sich Risiken durch eventuelle Mietausfälle ergeben. Auch die Werterhaltungskosten einer Immobilie werden oft unterschätzt. Ein Werterhaltungsaufwand von etwa einem Prozent des Anschaffungspreises pro Jahr ist sicherlich die untere Grenze.

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