Etwas lernen ohne es auszuprobieren ist nicht lernen.

Immobilien als Anlageobjekt

Posted: Januar 15th, 2010 | Author: admin | Filed under: Immobilien | No Comments »

Traditionsreiches Investment: Die Immobilie

Kaum eine andere Anlageklasse wird schon so lange von den Menschen zur Geldanlage genutzt wie die Immobilie. Als Anlageobjekt sind Immobilien vor allem deshalb interessant, weil sie zahlreiche Vorteile gegenüber anderen Anlageklassen bieten. Bei Immobilien handelt es sich schließlich um Sachwerte, die anders als zum Beispiel Spareinlagen, zumindest langfristig betrachtet keinem Kaufkraftverlust unterliegen. Im Gegenteil: In der Vergangenheit haben viele Immobilien sogar gigantische Renditen erwirtschaftet, die ihre Eigentümer in zahlreichen Fällen zu vermögenden Menschen gemacht haben. Als Beispiel können hier die Preise für Bauland in Deutschland genommen werden. Diese haben sich in den letzten 25 Jahren in den alten Bundesländern teilweise vervielfacht. Selbst in weniger exponierten Lagen stiegen die Grundstückspreise in dieser Zeit oft um bis zu 1.000 Prozent an. Natürlich kann man von solchen Renditen nicht grundsätzlich ausgehen, allerdings zeigen sie eindrucksvoll das Potential der Immobilie als Anlageobjekt.

Rendite fußt auf mehreren Säulen

Eine interessante Eigenschaft der Immobilie als Geldanlage ist die solide Rentabilität. Diese fußt grundsätzlich auf unterschiedlichen Säulen, zumindest wenn man davon ausgeht, dass die Immobilie fremdvermietet wird. Neben dem eventuellen Wertzuwachs des Grundbesitzes und dem errichtetem Gebäude, erzielen Immobilienanleger als Vermieter hohe Mietrenditen. Allein die Jahresmieten belaufen sich oft auf bis zu 10 Prozent des Wertes der Immobilie. Allein durch Mieteinnahmen hat sich die Anschaffung also oft binnen 10 Jahren amortisiert. Und die Immobilie ist dann nicht etwa wertlos. Im Gegenteil. Bei Immobilien in guten Lagen ist langfristig von einer Wertsteigerung auszugehen. Neben der Wertveränderung der Immobilie an sich und den eventuellen Mieteinnahmen lassen sich auch noch ganz beträchtliche Steuervorteile nutzen. Denn wer die Immobilie vermietet, kann nicht nur die Zinskosten für eine eventuelle Finanzierung geltend machen, sondern meistens auch die Absetzung für Abnutzung. So lassen sich jedes Jahr 2 Prozent des Anschaffungs-/Errichtungswertes vom zu versteuernden Einkommen abziehen. Bei einem Anschaffungspreis von 200.000 Euro reduziert sich das zu versteuernde Einkommen also um einen Betrag von 4.000 Euro pro Jahr.

Risiken sollten nicht vernachlässigt werden

Trotz der offensichtlichen Attraktivität der Immobilie als Anlageobjekt, sollten auch die Risiken einer Anlage in Immobilien nicht vernachlässigt werden. Denn Immobilien unterliegen, ähnlich wie andere Sachwerte (Zum Beispiel Gold und Aktien) starken Wertschwankungen. Gerade in wirtschaftlich schwachen Zeiten kommt es zum Beispiel regelmäßig zu fallenden Immobilienpreisen. Daneben können sich Risiken durch eventuelle Mietausfälle ergeben. Auch die Werterhaltungskosten einer Immobilie werden oft unterschätzt. Ein Werterhaltungsaufwand von etwa einem Prozent des Anschaffungspreises pro Jahr ist sicherlich die untere Grenze.


Immobilien: Kaufen oder mieten?

Posted: Januar 15th, 2010 | Author: admin | Filed under: Immobilien | No Comments »

Immobilien: Kaufen lohnt sich!

Wenn es ums wohnen geht, ziehen in Deutschland viele Menschen die Miete dem Kauf vor. Dies liegt vor allem daran, dass der Erwerb einer Immobilie mit hohen Kosten verbunden ist und man sich als Käufer entsprechend hoch verschulden muss, damit man den Kaufpreis überhaupt aufbringen kann. Auf die oft jahrzehntelangen Zahlungsverpflichtungen möchten sich viele der potentiellen Haus- oder Wohnungskäufer aber nicht einlassen. Aus Kostengesichtspunkten spricht aber eigentlich auch dann nichts gegen den Kauf, wenn kaum Eigenkapital vorhanden ist. Denn die Finanzierungskosten sind in den meisten Fällen etwa mit der Höher der Miete vergleichbar. Und das, obwohl man beim Kauf der Immobilie Eigentum erwirbt und bei der Miete lediglich das Recht auf die Nutzung der Immobilie für eine bestimmte Zeit. Der Kauf bietet also ein deutlich besseres Preis-/Leistungsverhältnis.

Immobilienkauf bedeutet auch Vermögensaufbau

Wer eine Immobilie kauft, der sieht sich zum Finanzierungsbeginn nicht selten mit einem gigantischen Schuldenberg konfrontiert. Allerdings lohnt sich die Mühe langfristig. Denn sind die Schulden erst einmal abgetragen, spart der Immobilieneigentümer nicht nur das Geld, das normalerweise für die Miete einer Wohnung oder eines Hauses anfallen würde, sondern besitzt auch eine Immobilie, die ja normalerweise einen erheblichen Vermögenswert verkörpert. Je nach dem, wie sich der Immobilienmarkt entwickelt, kann die Immobilie sogar deutlich im Wert ansteigen.

Optimale Altersvorsorge und bessere Lebensqualität

Durch ihre Eigenschaften als werterhaltender Sachwert und das Einsparpotential, das sich durch den Wegfall von Mietzahlungen ergibt, ist die Immobilie damit auch optimal als Altersvorsorge geeignet. Für den Fall, dass die Immobilie im Alter nicht mehr vom Eigentümer selbst bewohnt werden kann, kann die Immobilie beispielsweise vermietet werden und das Einkommen im Alter sichern. Auch der Verkauf der Immobilie ist natürlich eine Alternative im Rentenalter. So kann der Eigentümer sein Vermögen liquidieren und einen angenehmen Lebensabend verbringen. Allerdings sollten neben finanziellen Gesichtspunkten grundsätzlich auch andere Aspekte in die Entscheidung für oder gegen den Immobilienkauf einbezogen werden. Denn mit der eigenen Immobilie geht in der Regel auch eine wesentlich höhere Lebensqualität einher. In der eigenen Immobilie genießt man faktisch einfach mehr Freiheiten als in einem Mietobjekt.

Die Voraussetzungen müssen stimmen

Wer sich zu dem grundsätzlich sinnvollen Schritt entscheidet, eine Immobilie zu kaufen, der sollte allerdings darauf achten, dass einige Grundvoraussetzungen gegeben sind. Denn der Immobilienkauf ist natürlich auch mit gewissen Risiken verbunden. Vor allem dann, wenn die Finanzierung zum größten Teil auf Fremdkapital beruht, bestehen potentielle Risiken. Diese ergeben sich zum Beispiel, wenn der Eigentümer arbeitslos wird und seinen finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Um ein Scheitern der Finanzierung auszuschließen, sollte man daher sicherstellen, dass die Finanzierung auch im Falle eine Einkommensausfalls nicht gefährdet wird.